Wachturm Mannsbrügge

Wachturm Mannsbrügge

Wachturm Mannsbrügge

Der Bau einer Landwehr war im Mittelalter eine wirksame Maßnahme, die Einwohner eines Gebietes gegen Übergriffe von Feinden in kriegerischen Auseinandersetzungen zu schützen. Zur Landwehr des Bentheimer Grafen Simon gehörte zu Beginn des 14. Jahrhunderts der Wachturm Mannsbrügge an der Überquerung eines kleinen Wasserlaufes, der heutigen Eileringsbecke an der Straße von Ohne nach Schüttorf. Der Bau des im Volksmund „Piggetörnken“ genannten Turms ähnelt dem der Schüttorfer Stadtmauer. Die strategisch günstige Lage ermöglichte einen weiten Blick ins Umland und die Kontrolle der Fuhren über die Brücke. 

Zu den Stadtprivilegien, die der Bentheimer Graf Berend und sein Sohn Everwyn 1465 der Stadt Schüttorf gewährten, gehörte auch das Recht, an den Toren der Stadt und an der Mannsbrügge von jedem, der in das Kirchspiel Schüttorf einfuhr, Wegegeld zu erheben.

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