Neue Hochspannungsverbindung in Schüttorf: Arbeiten für das Erdkabel starten Anfang September

  • Bestehende Freileitung wird zum Teil durch Erdkabel ersetzt
  • Arbeiten an neuen Masten werden parallel fortgesetzt
  • Fertigstellung für Ende 2027 geplant

 

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz erneuert die Hochspannungsverbindung zwischen der Umspannanlage Schüttorf an der Alten Hofstraße und dem Punkt Quendorf, einem Mast nördlich der A30. Ein Teil der Freileitung wird dabei durch ein Erdkabel ersetzt. Anfang September beginnen die Tiefbauarbeiten für das neue 2,3 Kilometer lange Hochspannungskabel auf dem Stadtgebiet von Schüttorf. In den Abschnitten, in denen die alten Masten durch neun Neubauten ersetzt werden, laufen die bereits 2025 begonnenen Arbeiten währenddessen plangemäß weiter.

 

Die Tiefbauarbeiten für das neue Erdkabel starten am 7. September am Nordring. Bis Ende des Jahres zieht die Baustelle weiter entlang der Quendorfer Straße bis zum Quendorfer See. In den Herbstferien werden die Arbeiten in diesem Bereich vorübergehend unterbrochen. In dieser Zeit wird die Salzberger Straße am Mühlenmersch gekreuzt, um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten. Die Arbeiten entlang der Süsterstraße werden als letzter Schritt durchgeführt, voraussichtlich Anfang 2027. Entlang der gesamten Trasse werden die Tiefbauarbeiten abschnittsweise durchgeführt: In Teilbereichen mit einem erhöhten Grundwasserstand wird dieser für die Dauer der Tiefbauarbeiten zunächst vorübergehend abgesenkt. Im Anschluss wird ein Graben ausgehoben, in dem Leerrohre verlegt werden. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, werden die Oberflächen wiederhergestellt. Nach Fertigstellung der kompletten Leerrohranlage werden moderne und leistungsfähige Hochspannungskabel eingezogen.

 

Je Abschnitt nehmen die Tiefbauarbeiten voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch. Während der Tiefbauarbeiten haben die Anwohnenden jederzeit Zugang zu ihren Häusern; die Zufahrt zu Garagen oder Stellplätzen auf dem Grundstück wird jedoch gegebenenfalls eingeschränkt sein. Alle Anwohnenden werden vor Beginn der Arbeiten schriftlich über die geplanten Maßnahmen und die zu erwartenden Einschränkungen informiert. Westnetz und die beteiligten Partnerunternehmen sind bemüht, die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten möglichst gering zu halten. Die Stromversorgung in der Region ist während der Arbeiten sichergestellt.

 

Voraussichtlich Ende 2027 werden die Bauarbeiten sowohl an der Kabelstrecke als auch an den neun neuen Masten beendet sein. Nach Inbetriebnahme der neuen Verbindung Anfang 2028 können die dann nicht mehr benötigten Masten zwischen Mühlenmersch und Quendorfer See demontiert werden.

 

Fragen zum Projekt können interessierte Bürgerinnen und Bürger unter der E-Mail-Adresse leitungen@westnetz.de an Westnetz richten.

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